In der Architektur ist das Portfolio selbst ein Gestaltungsobjekt. Achte daher auf:
Eigene Skizzen, Diagramme oder Modelle können deine Denkweise sichtbar machen.
Dein Motivationsschreiben sollte Antworten auf diese Fragen beinhalten:
Vermeide dabei Standardfloskeln, sondern versuche, ein authentisches Bild von dir zu vermitteln!
Architekturbüros achten besonders auf:
Weniger wichtig sind:
Viele Portfolios sind überladen. Zu viele Projekte führen oft dazu, dass nichts wirklich hängen bleibt.
Besser: Wähle gezielt wenige Arbeiten aus, die deine Stärken zeigen – und ordne sie sinnvoll. Ein roter Faden ist wichtiger als Vollständigkeit.
Arbeitgeber wollen schnell verstehen, wofür du stehst. Wenn alles ein bisschen drin ist, bleibt oft nichts klar hängen.
Besser: Zeige bewusst…
welche Themen sich durchziehen
was du vertiefen möchtest
Ein Standard-Portfolio für alle Bewerbungen wirkt schnell beliebig.
Besser: Passe Auswahl und Reihenfolge deiner Projekte an das Büro an!
Entwurfsbüro → mehr Konzept & Gestaltung
Bauleitungsbüro → mehr Umsetzung & Detail
Spezialbüro → passende Inhalte hervorheben
Formulierungen wie: „Wir haben ein Projekt entwickelt…“ lassen offen, was du tatsächlich gemacht hast.
Besser: Schreibe konkret! Das schafft Klarheit und Vertrauen.
„Ich habe den Entwurf entwickelt“
„Ich habe die Pläne ausgearbeitet“
„Ich habe die Berechnung durchgeführt“
Viele Portfolios wirken wie eine lose Sammlung von Projekten.
Besser: Mache sichtbar, wie du dich entwickelt hast! Das zeigt Lernfähigkeit – ein entscheidender Faktor beim Berufseinstieg.
von einfachen zu komplexeren Aufgaben
von Konzept zu Detail
von Theorie zu Praxis
Viele Studierende denken, sie müssten „alles können“. In der Realität suchen Büros aber oft gezielt:
Wenn du weißt, was dich wirklich interessiert, dann habe den Mut das auch bewusst zu zeigen!
Viele BDB-Mitglieder leiten selbst Planungsbüros oder haben bereits viel Erfahrung mit Bewerbungsprozessen. Nutze dieses Netzwerk, um…