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Bevor du dich bewirbst, mach dir klar...

  • Willst du eher Entwurf, Ausführungsplanung, Bauleitung oder Projektsteuerung?
  • Möchtest du in ein kleines Büro (viel lernen, viel Verantwortung) oder ein großes Büro (klare Rollen, Spezialisierung)?
  • Willst du lieber Wettbewerbe, Bauen im Bestand, Wohnungsbau oder öffentliche Projekte?

Beim Büro-Check, achte auf...

  • Deckt das Büro alle Leistungsphasen ab – oder nur einzelne?
  • Wie werden Überstunden gehandhabt?
  • Gibt es Fort- und Weiterbildungsangebote?
  • Welche Haltung hat das Büro zu Themen wie Nachhaltigkeit und Bauen im Bestand?

Beim Vertragscheck, prüfe genau...

  • Wie viele Stunden stehen im Vertrag?
  • Wie viele Urlaubstage sind vorgesehen? (In der Praxis häufig 26–30 Tage.)
  • Gibt es klare Regelungen zu Homeoffice / Gleitzeit?

So gestaltest du dein ideales LinkedIn-Profil.

Ab wann darf ich mich eigentlich Architektin oder Architekt nennen?

Praxisimpuls: 3 Fragen, die du im Bewerbungsgespräch stellen solltest

Im Gespräch kannst du diese Fragen stellen, die dir direkt mehr Klarheit verschaffen und dir dabei helfen, deine Erwartungen realistisch einzuordnen:

  • „Welche Aufgaben übernehme ich in den ersten 3 Monaten konkret?“
  • „Woran erkennt ihr nach 6–12 Monaten, dass ich mich gut entwickle?“
  • „Welche Tools/Software muss ich wirklich beherrschen – und was lerne ich bei euch?“

Wo finde ich passende Stellen?

Du kannst in der Architektur über viele Wege an Jobs kommen. Neben klassischen Portalen lohnt sich die Kombination aus Online-Suche und direkter Büro-Recherche.

Typische Wege:

  • BDB (Netzwerk & Kontakte)
  • klassische Karriereportale
  • Fachportale und Branchenseiten (Architektur/Bau)
  • Stellenanzeigen der Kammern
  • LinkedIn / Instagram-Accounts von Büros
  • Hochschulnetzwerke, Lehrstühle, Alumni
  • Initiativen und Plattformen für nachhaltiges Bauen

BDB-Tipp:
Immer häufiger werden Bewerber:innen auch direkt von Büros selbst angesprochen. Ein gepflegtes LinkedIn-Profil oder ein kurzes Portfolio als PDF kann sich lohnen!

Praxisimpuls: Was dich für gewöhnlich im ersten Jahr erwartet

Viele unterschätzen, wie sehr sich Studium und Beruf unterscheiden. Im ersten Jahr geht es oft um:

  • Struktur, Organisation, Abläufe
  • Kommunikation im Team
  • Planungslogik und technische Standards
  • Koordination mit Fachplaner:innen
  • Kosten, Termine, Dokumentation

So kann der BDB dir helfen!

Der BDB ist kein „Verband für später“, sondern kann dir schon im Studium helfen. Wir sind besonders stark bei Selbstständigen und kleinen/mittleren Planungsbüros – und genau das kann für Architekt:innen super hilfreich sein!

  • du bekommst Einblicke in unterschiedliche Bürotypen und Berufsbilder
  • du findest leichter Ansprechpartner:innen (z. B. für Fragen zu Einstieg, Gehalt, Arbeitsbedingungen)
  • du kannst dein Netzwerk früh aufbauen
  • du siehst echte Berufswege: Entwurf, Bauleitung, öffentlicher Dienst, Selbstständigkeit