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9. Oktober 2026 | Aus der Branche | Niedersachsen

Niedersächsischer Staatspreis für Architektur 2026 – Jury stellt engere Wahl zusammen

Die engere Auswahl steht fest... diese 10 Projekte stehen beispielhaft für architektonische Qualität, Innovationskraft und gesellschaftliche Verantwortung – Preisverleihung am 5. November
(c) AK Nds

Jury stellt engere Wahl zusammen – Preisverleihung am 5. November

Am 4. September trat die 12-köpfige Jury zum ersten Mal in Hannover zusammen und bewertete die insgesamt 100 zum Niedersächsischen Staatspreis für Architektur 2026 eingereichten Bewerbungen. Erstmals ohne spezielle Fragestellung und damit themenoffen ausgelobt, einigte sich die Jury unter Vorsitz der Berliner Architektin Prof. Minka Kersten (Kersten Kopp Architekten) nach intensiver Diskussion auf 10 Objekte für die engere Wahl. Diese werden im nächsten Schritt in einer Exkursion vor Ort besichtigt, um dann Nominierungen festzulegen und schließlich das Siegerprojekt zu küren. Die Preisverleihung durch den Niedersächsischen Bauminister Grant Hendrik Tonne ist für den 5. November 2026 ab 19 Uhr im Vortragssaal des Landesmuseums Hannover vorgesehen.

Das ist die engere Wahl zum Niedersächsischen Staatspreis für Architektur 2026:

  • Museum Friedland 2.BA, Friedland. Bauherrin: Staatliches Baumanagement Südniedersachsen, Göttingen – Anett Janiszewski. Entwurfsverfasser: dichter Architekturgesellschaft mbH, Berlin – Architekt M. A. M. Raoul Kunz, Architekt Dipl.-Ing. Nikolaus Steinke. Weitere Beteiligte: onp-Schwieger GmbH, Göttingen – Bodo Barczewski (Bauleitung). Fertigstellung: 27.01.2026. Ergebnis eines registrierten Planungswettbewerbs.
  • Hermann-Löns-Grundschule | Schule im Wandel – Bestand als Ressource, Langenhagen. Bauherrin: Stadt Langenhagen – Hanno Hahn. Entwurfsverfasser: pfitzner moorkens architekten PartG mbB, Hannover – Architekt Dipl.-Ing. Serge Moorkens, Architektin Dipl.-Ing. Maria Pfitzner. Weitere Beteiligte: pfitzner moorkens architekten PartG mbB, Hannover – Architekt Dipl.-Ing. Tilman Graupner (Projektleitung), Architektin M.Sc. Lea Hagemann (Objektüberwachung) / HNW Landschaftsarchitektur – Homeister von Weymarn PartGmbB, Hildesheim – Landschaftsarchitektin Dipl.-Ing. Susanne von Weymarn (Freianlagen).
    Fertigstellung: Mai 2024. Denkmalstatus: Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG).
  • Sensoria, Haus der Düfte & Aromen, Holzminden. Bauherrin: Stadt Holzminden – Ralf Flormann. Entwurfsverfasser: Anderhalten Architekten GmbH, Berlin – Architekt Prof. Dipl.-Ing. Claus Anderhalten. Weitere Beteiligte: nowakteufelknyrim GmbH design & exhibition architecture, Düsseldorf – Stefan Nowak (Ausstellungsgestaltung) / MuseoConsult, Stuttgart – Ursula Dworak (Projektentwicklung Museumskonzept) / ifb frohloff staffa kühl ecker Beratende Ingenieure PartG mbB, Berlin – Michael Kühl (Tragwerksplanung) / Gebr. Becker GmbH & Co.KG Energie- und Versorgungstechnik, Höxter – Mark Becker (HLS-Planung) / Jödicke GmbH & Co.KG, Hameln – Frank Rott (Elektrotechnik) / LORENZ + MÜLLER Ingenieure, Holzminden – Sebastian Müller (Brandschutzplanung). Fertigstellung: September 2024.
  • ThiM – Theater im Malsaal, Hildesheim. Bauherrin: gbg Gemeinnützige Baugesellschaft zu Hildesheim AG, Hildesheim – Jens Bollmann. Entwurfsverfasser: Hirsch Architekten BDA, Hildesheim – Architekt Dipl.-Ing. (FH) Sven Hirsch. Weitere Beteiligte: K. Rowohl – F. Nolte – Ingenieurbüro für Bauwesen GmbH, Hildesheim – Dierk Fischer (Tragwerksplanung) / Dietze – Akustik und Bauphysik, Hildesheim – Guido Dietze (Akustik und Bauphysik) / Blank Ingenieurbüro, Hildesheim – Jan-Niklas Blank (HLKS Planung) / Elektro-Lindemann GmbH, Hildesheim – Georg Brecht (Elektrotechnische Planung) / Schmitz Schiminski Partner GbR, Hannover – Matthias Schiminski (Lichtgestaltung). Fertigstellung: Januar 2024.
  • Kant Museum im Ostpreußischen Landesmuseum, Lüneburg. Bauherrin: Ostpreußische Kulturstiftung, Lüneburg – Dr. Joachim Mähnert. Entwurfsverfasser: Sunder-Plassmann Architekten PartGmbB, Kappeln – Architekt Dipl.-Ing. BDA Gregor Sunder-Plassmann. Weitere Beteiligte: Sunder-Plassmann Architekten PartGmbB, Kappeln – Architektin Dörte Bünning (Projektleitung Generalplanung) / Sunder-Plassmann & Werner Szenografie GmbH, Hamburg – Johanna Sunder-Plassmann (Szenografie) / Ingenieurbüro Wetzel & von Seht, Hamburg – Bernd von Seht (Tragwerksplanung). Fertigstellung: März 2026.
  • Erweiterung Lutherschule, Hannover. Bauherrin: Stadt Hannover, Fachbereich Gebäudemanagement – Lutz Kreissler. Entwurfsverfasser: kleyer.koblitz.letzel.freivogel architekten, Berlin – Architekt Alexander E. Koblitz. Weitere Beteiligte: sinai Landschaftsarchitekten, Berlin – AW Faust (Freianlagen) / EiSat Ingenieure, Berlin – Jan Mommert (Tragwerksplanung). Fertigstellung: Februar 2025. Ergebnis eines registrierten Planungswettbewerbs.
  • Portal zur Wasserstadt Limmer, Hannover. Bauherrin: GP Hoch- und Ingenieurbau GmbH, Hannover – Adeeb Khalis. Entwurfsverfasser: BUSCH & TAKASAKI ARCHITEKTEN BDA, Berlin – Architekt Prof. Dr. Julian Busch, Architekt Prof. Simon Takasaki. Weitere Beteiligte: architekturstudio pm, Barsinghausen – Dipl.-Ing. (FH) Wladimir Utas (Architekten LP 5-9) / mesh landschaftsarchitekten PartG mbB, Hannover – Landschaftsarchitekt Prof. Dr.-Ing. Martin Prominski. Fertigstellung: Januar 2025. Ergebnis eines registrierten Planungswettbewerbs.
  • Architekturpavillon für die Stadt Braunschweig, Braunschweig. Bauherrin: Stadt Braunschweig, Fachbereich Kultur und Wissenschaft, Kulturinstitut – Jennifer Bork. Entwurfsverfasser: JUHU! Architektur – Jensen und Hultsch Architekten Part-GmbB, BDA, Braunschweig – Architekt Dipl.-Ing. Marcus Aurelius Jensen. Weitere Beteiligte: Miehe Beratende Ingenieure GmbH, Hohenhameln-Bierbergen – Jörg Hluchnik (Tragwerksplanung). Fertigstellung: Mai 2026. Ergebnis eines registrierten Planungswettbewerbs.
  • Bürgerhaus Ofenerdiek, Oldenburg. Bauherrin: Stadt Oldenburg, Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und Hochbau – Ilona Kath. Entwurfsverfasser: gruppeomp Architektengesellschaft mbH, Rastede – Architekt Dipl.-Ing. BDA Oliver Ohlenbusch. Weitere Beteiligte: Stadt Oldenburg, Fachdienst Stadtgrün – Lasse Gienke (Freianlagen). Fertigstellung: Mai 2026. Denkmalstatus: Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG).
  • Neubau Kreismusikschule Syke, Syke. Bauherr: Landkreis Diepholz – Mischa Flaspöhler. Entwurfsverfasser: SchröderArchitekten Partnerschaft mbB, Bremen – Architekt Dipl.-Ing. Michael Schröder. Weitere Beteiligte: Ingenieurbüro Buhr GmbH, Lohne – Tobias Meyer (Tragwerk) / Ingenieurbüro Haag GmbH, Syke – Andreas Haag (TGA) / Ingenieurbüro für Elektro-Installationstechnik M+R Höhl und Riekenberg Partnerschaft, Syke – Thomas Höhl (Elektroplanung) / Ing.-Büro Gerlach, Bremen – Peter Gerlach (Bau- und Raumakustik). Fertigstellung: Juni 2024.

Fotos aller Bewerber finden Sie auf den Seiten der AKNds. Alle Bewerbungen werden am Tag der Preisverleihung im Landesmuseum Hannover ausgestellt. Ab Frühjahr 2027 werden die Ergebnisse in einer Dokumentation veröffentlicht und in einer Wanderausstellung landesweit zu sehen sein.

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