Ich bin seit über 20 Jahren BDB-Mitglied, weil ich dadurch ein bundesweites Baumeister-Netzwerk habe, in dem ich mit Architekten und Ingenieuren schnell und superkollegial zusammenarbeiten kann. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass besonders die Studierenden beim Einstieg in den Beruf weiter unterstützt werden. Beispielsweise sind das BDB-Camp für Studierende und der BDB Student:innen-Förderpreis wirklich tolle Möglichkeiten für den Baumeisternachwuchs das eigene Netzwerk zu entwickeln und schon an der baumeisterlichen Karriere zu arbeiten.
Es ist für mich ein gutes Gefühl, dabei mitzuhelfen, dass der baumeisterliche Gedanke weitergeben wird und nicht nur die Berufskollegen sondern auch der Nachwuchs das kollegiale Miteinander insbesondere zwischen Ingenieuren und Architekten pflegt. In freue mich auf die Zukunft, wenn wir durch die Digitalisierung neue Chancen im Bauwesen bekommen und von der guten Zusammenarbeit im BDB profitieren werden.
Der Bauingenieur Steffen Güll ist BDB-Mitglied und Vorsitzender des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern.
Ich bin Bauingenieur und als leitender Mitarbeiter einer kommunalen Behörde erledige ich Tätigkeiten der Bauaufsichtsbehörde, der Denkmalschutzbehörde und der Brandschutzdienststelle. Dadurch habe ich täglich mit öffentlich-rechtlichen Vorschriften zu tun, die auch von Architekt:innen und Ingenieur:innen beachtet werden müssen. Damit diese dank guter Bauvorlagen schneller eine Baugenehmigung bekommen, gebe ich über die Ingenieurkammer und die Architektenkammer BDB-Webinare.
Ehrenamtlich engagiere ich mich als BDB-Mitglied berufspolitisch, um auch den Nachwuchs zu fördern. So ist es uns vor einigen Jahren mit dem Ingenieurrat gelungen, das BLU-Konzept in Mecklenburg-Vorpommern durch den Landtag zu bringen. Jetzt stehen jährlich 5 Millionen Euro mehr für die Ingenieur:innen-Ausbildung in den Bereichen Bauen, Landschaft und Umwelt (BLU) zur Verfügung. Damit können in den drei Bereichen pro Jahr etwa zweimal so viele Ingenieur:innen in den Beruf starten.
Bild: Steffen Güll.