21. Mai 2026, Berlin
BDB-Präsident Christoph Schild war zu Gast bei Henning Otte, dem Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen Fragen der Resilienz, die aktuellen Bauaufgaben der Bundeswehr, das Sondervermögen sowie die damit verbundenen Herausforderungen für Planung, Bau und Infrastruktur.
Gerade angesichts veränderter sicherheitspolitischer Rahmenbedingungen wird deutlich: Eine widerstandsfähige gebaute Umwelt ist eine zentrale Zukunftsaufgabe. Kasernen, Infrastruktur, Versorgungssysteme und Schutzräume müssen so geplant, modernisiert und weiterentwickelt werden, dass sie auch unter Krisenbedingungen funktionsfähig bleiben. Planerinnen und Planer übernehmen dabei eine Schlüsselrolle, mit technischem Sachverstand, Verantwortung für robuste und nachhaltige Lösungen sowie dem Blick für langfristige Nutzbarkeit.
Christoph Schild machte im Gespräch deutlich, dass seine Mitglieder um diese Aufgaben wissen und für den weiteren Dialog bereitstehen. Mit dem BDB-Resilienz-Bauplan hat der Verband ein 10-Punkte-Papier vorgelegt, das konkrete Handlungsempfehlungen und Forderungen zur Stärkung von Resilienz und Klimafolgenanpassung formuliert: von belastbaren Risikoanalysen über resiliente Infrastruktur bis hin zu angepassten Planungsleistungen und Verfahren.
Der BDB wird den Austausch mit Politik und Institutionen weiter aktiv begleiten und steht mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, Gebäude, Infrastruktur und Gesellschaft widerstandsfähiger zu machen.
07. Mai 2026, Berlin
Am 7. Mai war BDB-Präsident Christoph Schild zu Gast im Deutschen Bundestag. Dort traf er sich mit Caren Lay MdB von der Partei DIE LINKE, Vorsitzende des Ausschusses für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die aktuellen Herausforderungen im bezahlbaren Wohnungsbau sowie Fragen der Resilienz beim Planen und Bauen.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage, wie bestehende Wohnflächen künftig flexibler und bedarfsgerechter genutzt werden können. Diskutiert wurden dabei auch Ansätze für ein System, das gezielte Anreize für Wohnungswechsel und Wohnungstausch schafft, ohne dass ein solcher Tausch zu renditeorientierten Mietsteigerungen führt. Ziel ist es, Verkleinerung attraktiv zu machen: Wenn Haushalte leichter in passendere Wohnungen wechseln können, werden größere Wohnungen für Familien frei. So kann mehr Bewegung in den Wohnungsmarkt kommen: sozial ausgewogen und im Sinne einer besseren Nutzung des vorhandenen Wohnraums.
20. April 2026, Berlin
Klimaresilienz als zweite Seite der Medaille
Am 20. April 2026 trafen sich BDB-Präsident Christoph Schild und BDB-Hauptgeschäftsführer Martin Wittjen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Sören Bartol im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen zu einem berufspolitischen Austausch im Deutschen Bundestag.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand das Thema Klimaresilienz, mit dem sich der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure im Rahmen seines Jahresschwerpunktthemas 2026 intensiv befasst. Dabei wurden insbesondere Fragen der baulichen Resilienz erörtert. Das Ressort Klima und Nachhaltigkeit des BDB-Expertenrates arbeitet derzeit schwerpunktmäßig an der Ausarbeitung eines Klimaresilienz Bauplans. Zu diesem Themenfeld fand ein kollegialer und fachlich fundierter Austausch mit Staatssekretär Bartol statt.
Darüber hinaus wurden weitere aktuelle baupolitische Themen angesprochen. Im Fokus standen dabei
Der BDB wird die angesprochenen Themen weiterhin aktiv in die politischen und fachlichen Debatten einbringen.