BDB-Präsident Christoph Schild wurde in den Aufsichtsrat der neu gegründeten Architekturkooperative ARKO gewählt. Der BDB ist damit in einem wichtigen berufsständischen Zukunftsprojekt vertreten, das die digitale Selbstbestimmung von Planerinnen und Planern stärken soll.
Die ARKO wurde am 24. Juni 2026 in Wiesbaden gegründet. Als genossenschaftlich organisierte Architekturkooperative will sie eine unabhängige, treuhänderische Dateninfrastruktur für Architektinnen, Architekten und Ingenieurinnen und Ingenieure aufbauen. Im Mittelpunkt stehen der Schutz von Daten, Know-how und Urheberrechten, gemeinsame Standards für digitales Planen und Bauen sowie der souveräne Umgang mit digitalen Schnittstellen – etwa im Geschäfts- und Behördenverkehr.
Für den BDB ist die Gründung der ARKO ein wichtiger Schritt, um die Interessen der planenden Berufe in der digitalen Transformation sichtbar und wirksam einzubringen. Gerade kleine und mittlere Planungsbüros stehen vor wachsenden Anforderungen: Datenhaltung, digitale Nachweispflichten, KI-Anwendungen, Schnittstellen und Plattformlösungen verändern den Berufsalltag. Umso wichtiger ist es, dass Planerinnen und Planer ihre digitale Infrastruktur nicht allein externen Plattformen überlassen, sondern sie berufsständisch mitgestalten.
Christoph Schild wird im Aufsichtsrat der ARKO die Perspektive des BDB und seiner Mitglieder einbringen. Ziel ist es, die freie und unabhängige Berufsausübung auch im digitalen Raum zu sichern und die Rolle der Planerinnen und Planer als zentrale Akteure im Bauprozess zu stärken.