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30. Juni 2025 | Verbandsnachrichten | Nordrhein-Westfalen

15. BDB-Symposium für Immobilienwerte 2025 in Essen „Wertermittlung im Wandel – mit Sachverstand und neuen Perspektiven“

Am 26. Juni 2025 lud der BDB.NRW zum mittlerweile 15. Symposium für Immobilienwerte ins ATLANTIC Congress Hotel in Essen. Rund 200 Teilnehmende aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Themen der Immobilienbewertung auszutauschen.

Schon in ihrer Begrüßung machte Friederike Proff, stellvertretende Landesvorsitzende des BDB.NRW, deutlich: Die Branche steht vor großen Umbrüchen – und braucht fundiertes Fachwissen ebenso wie den Mut, neue Wege zu gehen.

Das Programm spannte einen weiten Bogen:

  • Karsten Schmidt thematisierte die energetische Bewertung im öffentlich geförderten Wohnungsbau – ein Feld, das durch neue gesetzliche Anforderungen zunehmend komplexer wird.
  • Viktor-Hermann Müller zeigte auf, wie Schiedsgutachten als Instrument im Sachverständigenwesen sinnvoll eingesetzt werden können.
  • Horst Schmid brachte mit seinem Vortrag über Schadstoffe in Fertighäusern (1965–1985) ein Thema auf die Agenda, das in der Bewertungspraxis häufig unterschätzt wird – mit weitreichenden Folgen.
  • Prof. Thore Simon erläuterte anschaulich, wie Modellkonformität und Datenquellen korrekt angewendet werden – ein zunehmend relevantes Thema im Kontext digital gestützter Wertermittlungsverfahren.
  • Michael Roscher gab einen kompakten Überblick über neue Entwicklungen in der steuerlichen Wertermittlung – praxisnah und direkt aus Sicht der Finanzverwaltung.
  • Prof. Jürgen Ulrich, Vorsitzender Richter a. D., referierte über das oft vernachlässigte Thema Urheberrecht für Sachverständige – und sorgte mit praxisnahen Beispielen für Aha-Momente.

Internationale Perspektiven brachten Georg Flödl (Österreich) und Tristan Bons (Niederlande) in die Diskussion ein: Ihr Beitrag zum Sachverständigenwesen im Europäischen Ausland regte zu vergleichenden Überlegungen und einem Blick über den Tellerrand an.

In der abschließenden Diskussionsrunde „Wertermittlung im Wandel“ diskutierten alle Referenten gemeinsam mit dem Publikum über zentrale Herausforderungen und Zukunftsfragen der Branche. Die Moderation übernahm gewohnt souverän Andreas Jardin, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger, Architekt und Immobilienökonom.

Fazit:

Das 15. Symposium hat gezeigt: Die Bewertungspraxis steht an vielen Stellen unter Veränderungsdruck – durch energetische Anforderungen, rechtliche Neuerungen, internationale Entwicklungen und technologische Fortschritte. Mit großer Fachlichkeit, aber auch Offenheit für neue Impulse wurde in Essen diskutiert, hinterfragt und vernetzt.

Wir danken allen Referentinnen und Referenten, Teilnehmenden und Mitwirkenden – für Expertise, Engagement und den gemeinsamen Blick nach vorn.

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