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27. Januar 2026 | Aus der Branche | Nordrhein-Westfalen

Friederike Proff im WDR-Westblick und WDR-Westpol zur Genehmigungsfiktion

Die Bundesspitze der CDU hat am Montag mit ihrer „Mainzer Erklärung“ einen Plan für einen „Bauturbo“ vorgestellt.

Kernidee: Genehmigungen sollen – sofern das jeweilige Fachrecht nichts anderes regelt – drei Monate nach Einreichung vollständiger Unterlagen als erteilt gelten, wenn bis dahin keine Entscheidung vorliegt. Das nennt man im Verwaltungsrecht „Genehmigungsfiktion“.

Wichtig ist aber: Eine „Genehmigung durch Fristablauf“ bestätigt nicht automatisch die materielle Rechtmäßigkeit. Wenn sich später herausstellt, dass etwas nicht zulässig war, kann die Behörde nachträglich einschreiten – und dann steht unter Umständen bereits ein Bauwerk. Das Risiko verlagert sich damit in der Praxis in Richtung Bauherrschaft und Planung.

Friederike Proff, stellvertretende Landesvorsitzende des BDB.NRW, ordnet das im WDR kritisch ein: „Dann muss unter Umständen, wenn etwas schiefgelaufen ist, die Baubehörde im Nachgang repressiv einschreiten, dann ist aber schon ein Bauwerk da, der Schaden ist groß.“

Als BDB.NRW stehen wir für Effizienz und Hürdenabbau – ja. Aber rechtssicher und ohne Haftungsfallen: weniger Normenballast (Fokus auf Gefahrenabwehr), stattdessen praxistaugliche Regeln und Verfahren, die das Planen & Bauen wirklich erleichtern.

Nachrichten alle Nachrichten

29. Januar 2026 | Berufspolitik Bund

Ein Weckruf für mehr bezahlbaren Wohnraum: Leitfaden zur Unterbringung wohnungsloser Menschen

Das BMWSB unterstützt mit dem „Leitfaden für die Unterbringung wohnungsloser Menschen“ Städte und Gemeinden. BDB: Unterbringung ist notwendig – aber kein Ersatz für Wohnungen!
28. Januar 2026 | Berufspolitik Niedersachsen

Save the Date: 30. Treffen der Braunschweiger Bauschaffenden

... in diesem Jahr unter dem Motto "BOMA+: Braunschweigs Mitte neu erfinden?" am 12. März 2026
26. Januar 2026 | Verbandsnachrichten Lüdenscheid

Politischer Geburtstagsempfang im Baukunstarchiv NRW: DASL ernennt Ernst Uhing zum Ehrenmitglied

Anlässlich seines 70. Geburtstags hatte die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen (AKNW) am 16. Januar 2026 zu einem politischen Geburtstagsempfang ins Baukunstarchiv NRW nach Dortmund eingeladen. Der BDB.NRW gratuliert dem AKNW-Präsidenten Dipl.-Ing. Architekt Ernst Uhing sehr herzlich.
Der BDB Vorstand und seine Gäste (vlnr): Jörg Paul, Martin Wittjen, Jörn Schepelmann, Christoph Schild, Hermann Baars, Susanne Witt, Uwe Mill, Axel Flader, Henning Otte, Alexander Wille, Hans-Jörg Wisch. Foto: Karin Kellerer.
25. Januar 2026 | Verbandsnachrichten Celle / Uelzen

BG Celle-Uelzen - Mit dem Orientexpress ins neue Jahr

28. Jahresempfang 2026 der BDB Bezirksgruppe Celle und Uelzen mit Vertreterinnen und Vertretern aus 12 Landesverbänden und Gästen aus Politik und Wirtschaft im historischen Celler Herzogschloss
13. Januar 2026 | Verbandsnachrichten Nordrhein-Westfalen

Zwei Tage voller Berufspolitik: Landesverbandstagung 2025 des BDB.NRW in Düsseldorf

Manchmal gibt es Abende, an denen Politik ihre Distanz verliert und als Handwerk sichtbar wird: streitbar, präzise, gelegentlich unerquicklich – und gerade dadurch fruchtbar. Die Landesverbandstagung 2025 des BDB.NRW in Düsseldorf begann mit genau so einem Moment.
12. Januar 2026 | Aus der Branche Bund

Deutscher Ingenieurbaupreis 2026 ausgelobt

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und die Bundesingenieurkammer loben gemeinsam den Deutschen Ingenieurbaupreis 2026 aus.
10. Januar 2026 | Aus der Branche Niedersachsen

Einladung: 2. Neujahrsempfang der Freien Berufe Niedersachsen

Der FBN lädt wieder ein - dieses Mal am 19. Januar in die Ärztekammer Niedersachsen in Hannover
7. Januar 2026 | Berufspolitik Bund

Was 2026 für Planungsbüros wichtig wird

Gesetze, Normen und Rahmenbedingungen im Überblick
6. Januar 2026 | Verbandsnachrichten Bielefeld-Gütersloh

Nachruf auf Dipl.-Ing. Helmut Krause

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserem Kollegen Dipl.-Ing. Helmut Krause, der im Dezember 2025 verstorben ist. Mit ihm verliert der BDB eine Persönlichkeit, die den Berufsstand über viele Jahrzehnte geprägt hat – fachlich, menschlich und verbandspolitisch.