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12. Januar 2026 | Aus der Branche | Bund

Deutscher Ingenieurbaupreis 2026 ausgelobt

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und die Bundesingenieurkammer loben gemeinsam den Deutschen Ingenieurbaupreis 2026 aus.
Grafik: BMWSB und BIngK

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und die Bundesingenieurkammer loben gemeinsam den Deutschen Ingenieurbaupreis 2026 aus. Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung führt das Verfahren durch. Der Staatspreis der Bundesrepublik Deutschland würdigt alle zwei Jahre herausragende Ingenieurleistungen und macht deren Bedeutung für Baukultur, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Entwicklung sichtbar. Bewerbungen sind bis zum 6. März 2026 möglich. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 60.000 Euro vergeben, darunter der Staatspreis, außerdem bis zu fünf Auszeichnungen sowie der Nachwuchspreis.

Der Staatspreis ist die bedeutendste Auszeichnung für Ingenieurinnen und Ingenieure in Deutschland

Ausgezeichnet werden beispielhafte Ingenieurbauwerke und Ingenieurleistungen, die konstruktiv überzeugen, innovative Lösungsansätze bieten und einen Beitrag zu Energieeffizienz, Ressourcenschonung und zukunftsfähigem Bauen leisten. Teilnahmeberechtigt sind Ingenieurinnen und Ingenieure gemeinsam mit ihrer Bauherrschaft. Eingereicht werden können Projekte aus dem konstruktiven oder funktionellen Ingenieurbau, die zwischen dem 1. Januar 2023 und dem 9. Januar 2026 fertiggestellt wurden.

Weitere Informationen sowie Anmeldung und Einreichung finden Sie hier.

Der Staatspreis ist die bedeutendste Auszeichnung für Ingenieurinnen und Ingenieure in Deutschland und wird in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal in gemeinsamer Trägerschaft des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und der Bundesarchitektenkammer verliehen.

Beurteilung durch Fachjury

Eine Fachjury entscheidet über die Vergabe des Staatspreises sowie des Nachwuchspreises und der Auszeichnungen. Sie wählt nach den Kriterien „Konstruktion“, „Innovation“, „Gestaltung“, „Nachhaltigkeit“ und „Ressourceneffizienz“ aus. Das Wettbewerbsverfahren wird vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung durchgeführt. Die Jury tagt in zwei Sitzungen. In der ersten Sitzung werden bis zu 10 Projekte für die engere Wahl ausgewählt und anschließend von den Jurymitgliedern vor Ort besichtigt. Die für eine Auszeichnung nominierten Projekte und Ingenieurbüros werden im Anschluss öffentlich bekanntgegeben (ohne Rangfolge). Die Preisverleihung mit Bekanntgabe des Staatspreises und des Nachwuchspreises sowie der Auszeichnungen wird am 14. Oktober 2026 in Berlin stattfinden.

Der Jury des Ingenieurbaupreises 2026 gehören an:

  • MinDr Dirk Scheinemann, Abteilungsleiter B im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
  • Prof. Dr.-Ing. Helmut Schmeitzner, Vorstandsmitglied Bundesingenieurkammer
  • M.Eng. Johanna Arnold, Shortlist GmbH
  • Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle, HafenCity Universität Hamburg
  • Prof. Dr.-Ing. Jan Knippers, Universität Stuttgart
  • Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Michaela Lambertz, Technische Hochschule Köln

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