Direkt zum Inhalt wechseln
5. November 2025 | Aus der Branche | Bund

BDB unterstützt Petition zum Erhalt der Architekturausbildung in Wuppertal

Die Initiative fundament.tal fordert von der Landesregierung NRW, die geplante Abwicklung zu stoppen.

Die Bergische Universität Wuppertal plant drastische Einschnitte im Fach Architektur – bis hin zur möglichen Schließung des gesamten Studiengangs bis 2032. Damit droht der Verlust eines über Jahrzehnte gewachsenen, renommierten und zukunftsweisenden Standorts der Architekturausbildung in Nordrhein-Westfalen.

Gerade in Zeiten ökologischer Krisen und gesellschaftlichen Wandels wäre ein solcher Schritt fatal. Der Studiengang Architektur in Wuppertal steht für eine Ausbildung, die klassisches Entwerfen und Baukultur mit einem zukunftsorientierten Verständnis von Umbaukultur, Ressourcenschonung und nachhaltigem Bauen verbindet.

BDB ruft zur Unterstützung der Petition auf

Der BDB unterstützt die von der Initiative fundament.tal gestartete Petition für den Erhalt und die Förderung der Architekturausbildung in Wuppertal ausdrücklich.

Die studentische Initiative fordert von der Landesregierung NRW, die geplante Abwicklung zu stoppen und stattdessen ein transparentes, zukunftsorientiertes Verfahren zur Stärkung der Architekturausbildung einzuleiten.

Hier Petition unterzeichnen!

Warum der BDB sich engagiert

Der BDB wurde vor über 100 Jahren von engagierten jungen Planern und Bauschaffenden gegründet – also von ehemaligen Studierenden und Auszubildenden, die die Zukunft des Planens und Bauens gestalten wollten. Studentische Themen und die Förderung des Nachwuchses sind Teil unserer DNA.

Die jungen Planerinnen und Planer an den Hochschulen sind die Zukunft unserer gebauten Umwelt. Sie müssen unterstützt, nicht eingeschränkt werden.

Als der BDB 2022 seinen BDB Dialog in Wuppertal ausrichtete, konnten wir uns selbst ein Bild davon machen, wie lebendig und relevant die Themen Planen und Bauen, Architektur und Nachhaltigkeit an der Bergischen Universität vertreten sind. Damals fand parallel der Solar Decathlon Europe statt – einer der international bedeutendsten universitären Architekturwettbewerbe, bei dem keine Modelle, sondern reale, funktionierende Gebäude entstehen. Stadt und Universität Wuppertal haben damit eindrucksvoll unterstrichen, welche Rolle sie als Kompetenzstandort für zirkuläres, ressourcenschonendes und zukunftsfähiges Bauen spielen.

Kompetenzstandort mit Alleinstellungsmerkmal

Der Architekturstudiengang in Wuppertal ist derzeit der einzige universitäre Studiengang in NRW, der bereits seit den 1990er Jahren systematisch Kompetenzen im klima- und ressourcenschonenden Bauen ausgebaut hat.
Er verknüpft Lehre und Forschung mit jenen Fachdisziplinen, die Architekt:innen in der Praxis nachhaltigen Bauens führen und integrieren müssen.

Kooperationen mit dem renommierten Wuppertal Institut und dem international agierenden Circular Valley unterstreichen die besondere Stellung des Fachbereichs.

Und nicht zuletzt: Der Studiengang bildet kammerfähige Architekt:innen aus – ein zentraler Beitrag für die Zukunft der Baukultur in Deutschland.

Der BDB steht solidarisch an der Seite der Studierenden, Lehrenden und Unterstützer:innen in Wuppertal.
Wir fordern, die Architekturausbildung an der Bergischen Universität zu erhalten und weiterzuentwickeln – als wichtigen Bestandteil einer nachhaltigen, vielfältigen und zukunftsfähigen Hochschullandschaft.

Nachrichten alle Nachrichten

26. Februar 2026 | Verbandsnachrichten Bayern

Jahresempfang 2026 in München

Beim Jahresempfang 2026 des Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure Bayern drehte sich alles um Zuversicht, Verantwortung und Baukultur. Vertreter aus Politik und Praxis setzten starke Impulse für bezahlbares Wohnen, Qualität und gemeinsames Handeln.
25. Februar 2026 | Berufspolitik Bund

BDB zum Gebäudemodernisierungsgesetz: Es braucht Verlässlichkeit und Tempo

Der BDB fordert beim geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz klare, rechtssichere Regeln, Planungssicherheit und Tempo: Technologieoffenheit nur mit verlässlichen Daten, transparenter Kosteninfo und stabiler BEG-Förderung bis 2029 – sonst bleiben Klimaziele unerreichbar.
24. Februar 2026 | Aus der Branche Nürnberg

Die BDB Bezirksgruppe Nürnberg zu Besuch in der Dreieinigkeitskirche Nürnberg

Die BDB Bezirksgruppe Nürnberg zu Besuch in der Dreieinigkeitskirche, Nürnberg-Gostenhof – Ein neues Kapitel für das Gotteshaus
18. Februar 2026 | Aus der Branche Bund

Mehr Baugenehmigungen 2025: gutes Signal, aber noch kein Durchbruch für bezahlbaren Wohnraum

Nach drei Rückgängen in Folge steigen die Baugenehmigungen wieder. Der BDB begrüßt die Trendwende – fordert aber schnelle Umsetzung, Bürokratieabbau und einen klaren Fokus auf bezahlbaren Wohnraum.
17. Februar 2026 | Aus der Branche BDB Braunschweig Wolfenbüttel Salzgitter Helmstedt Göttingen

Jetzt bewerben für den Peter Joseph Krahe-Preis 2026

Die Stadt Braunschweig vergibt in diesem Jahr wieder den Peter Joseph Krahe-Preis. Bewerbungsschluss ist am 8. März.
16. Februar 2026 | Verbandsnachrichten Bund

Baumeisterlich 4.0 – Exzellente Planung im BDB

Mit dem Qualitätssiegel „Baumeisterlich 4.0 – digital · integral · nachhaltig“ zeichnet der BDB Planer:innen aus, die das Planen und Bauen von heute beherrschen – und das von morgen aktiv mitgestalten.
12. Februar 2026 | Aus der Branche Niedersachsen

Das Wolfsburger Forum Architektur lädt ein

... zum Werkvortrag zum Projekt „Woodscraper“: Zirkulärer Holzhochhausbau in Wolfsburg, am 3. März
12. Februar 2026 | Berufspolitik Bund

Der „Bauturbo“: und was sich seit Oktober 2025 geändert hat

Der „Bauturbo“ im Baugesetzbuch soll den Wohnungsbau beschleunigen. Der BDB ordnet die Neuregelung ein und fordert klare soziale und städtebauliche Leitplanken.
11. Februar 2026 | Aus der Branche Bund

Aktivrente: Steuerfreibetrag für Arbeiten nach Erreichen der Regelaltersgrenze

Das Bundesfinanzministerium hat einen "FAQ-Katalog" zum Aktivrentengesetz veröffentlicht. Hier finden Sie die wichtigsten Punkte dazu!
11. Februar 2026 | Verbandsnachrichten Nordrhein-Westfalen

RegioTalk 2026 – Bestand als Ressource: Auftakt in der sanierten Beethovenhalle Bonn

Auftakt der RegioTalks 2026: Unter dem Leitgedanken „Transformation statt Abriss“ rückt die Reihe dieses Jahr Projekte in den Fokus, die das Vorhandene nicht überformen, sondern mit Sorgfalt, Präzision und klaren Entscheidungen weiterentwickeln.