Direkt zum Inhalt wechseln
12. März 2023 | Verbandsnachrichten | BDB Braunschweig Wolfenbüttel Salzgitter Helmstedt Göttingen

Die Stadt für den Menschen weiterbauen – BDB diskutierte in der Dornse mit 140 Gästen

Nach drei Jahren Zwangspause konnte die Bezirksgruppe Braunschweig des Bund Deutscher Baumeister jetzt endlich zum 27. Treffen der Bauschaffenden ins Altstadtrathaus einladen. Über 140 Gäste aus Bauwirtschaft, Gesellschaft und Politik waren da ...
Foto: Martens

Kontinuität – oder Stadt im rasanten Wandel? Nach drei Jahren Zwangspause konnte die Bezirksgruppe Braunschweig des Bund Deutscher Baumeister jetzt endlich zum 27. Treffen der Bauschaffenden ins Altstadtrathaus einladen. Über 140 Gäste aus Bauwirtschaft, Gesellschaft und Politik trafen sich in der Dornse zu einer Podiumsdiskussion über das Planen und Bauen „rund um den Bahnhof“.

In einer lebhaften Diskussion, befeuert auch von aktuellen Entwicklungen, wie dem just beschlossenen Standort der Konzerthalle, stellten auf dem Podium Martin Burghartz (bita communications), der Unternehmer Hauke Franke (MT Massivhaus), Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer und Architekt Hendrik Welp ihre Positionen, Ideen und Wünsche vor. Ein Impulsreferat des Architekten und Stadtplaners Stefan Giesler gab einen Grundtenor: Städtebau muss die Zeiten überdauern können – und ist für den Menschen gedacht, nicht fürs Papier.

Naturgerecht – innovativ – vernetzt – verdichtet – aber auch menschengerecht. Viele bekannte Schlagworte fielen an diesem Abend. Über allem aber schwebte die Frage: Wie werden, wie müssen wir in zwanzig Jahren wohnen? Darauf gab es natürlich keine verbindliche Antwort – und dementsprechend gab es auch keine einheitliche Position, wie das Potenzial dieser riesigen Flächen vor und hinter dem Braunschweiger Bahnhofrichtig“ entwickelt werden kann.

  • Hendrik Welp: „Wie kriegen wir die Stadt zum Bahnhof? Wir müssen vitale Quartiere schaffen, in vernünftigen Dimensionen – belebbare Räume.“
  • Hauke Franke: „Wir tun der Stadt Braunschweig einen Gefallen, wenn wir das Wohnen in die Stadt zurück holen – aber wir dürfen die Wechselwirkungen nicht vernachlässigen.“
  • Martin Burghartz: „Wir müssen das in Europa einmalige Potenzial der Bahnstadt nutzen – kann die Stadt das alleine entwickeln?“
  • Heinz-Georg Leuer: „Wir sollten uns Zeit nehmen – das hat das Quartier um den  Bahnhof verdient. Das ist quasi eine Operation am offenen Herzen.“

Stadtbaurat Leuer nutzte die Gelegenheit, den gerade frisch gekürten Sieger im Wettbewerb „Urbanes Quartier Hauptgüterbahnhof“ zum ersten Mal in der Öffentlichkeit zu präsentieren. In seinen Worten ein starker Auftakt für die Bahnstadt, auch für die weiteren Entwicklungen im Umfeld.

Das Thema ist noch nicht zu Ende diskutiert, wie man auch am regen Zuschauerinteresse bemerken konnte. Lebendiger Diskurs – das ist das Potenzial einer vitalen Großstadtgesellschaft.

Der Dank der Veranstalter gilt erneut der kompetenten Moderation durch Claudia Gorille und der Unterstützung durch die Sponsoren KS Radmacher, Nibelungen Wohnbau, Vierbag, Volksbank BraWo Projektgesellschaft.

Nachrichten alle Nachrichten

(v.l.n.r.) Vors. Jürgen Papenburg und die Jubilare Hermann Nümann, Werner Kuhls, Hans-Dietrich Hagen, Friedrich Cornils
18. April 2026 | Verbandsnachrichten Celle / Uelzen

BG Celle Uelzen - Jürgen Papenburg erneut zum Vorsitzenden gewählt

Die Mitglieder der BG Celle und Uelzen haben anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung bei den Wahlen Jürgen Papenburg als Vorsitzenden in seinem Amt bestätigt.
17. April 2026 | Aus der Branche BDB Braunschweig Wolfenbüttel Salzgitter Helmstedt Göttingen

Rückblick: Der BDB guckte hinter den Bauzaun bei Don Camillo und Peppone

Die Bezirksgruppe Braunschweig bot den exklusiven Blick hinter die Kulissen bzw. den Bauzaun der Sanierung der Wolfsburger Hochhäuser Don Camillo + Peppone.
13. April 2026 | Verbandsnachrichten Bund

Baumeisterlich 4.0 für Uwe Fickenscher – Ganzheitlich nachhaltig

Mit dem Qualitätssiegel „Baumeisterlich 4.0 – digital · integral · nachhaltig“ zeichnet der BDB Planer:innen aus, die das Planen und Bauen von heute beherrschen – und das von morgen aktiv mitgestalten.
26. März 2026 | Verbandsnachrichten Berlin-Brandenburg

Erfolgreicher italienisch-deutscher Fachaustausch zu Bunkeranlagen in Strausberg

Diskutiert wurde der Spannungsbogen zwischen Erinnerungskultur, Denkmalpflege und aktueller sicherheitspolitischer Debatte.
26. März 2026 | Verbandsnachrichten Nordrhein-Westfalen

Zwischen Denkmalschutz und Realität: RegioTalk zur Beethovenhalle Bonn

Ein besonderer Ort, ein intensiver Austausch und viele wertvolle Impulse: Der RegioTalk des BDB.NRW in der sanierten Beethovenhalle in Bonn bot am 25.03.2026 eine gelungene Kombination aus Einblick, Diskussion und Vernetzung.
25. März 2026 | Pressemitteilung Bund

BDB zum Klimaschutzprogramm 2026: So wird das nichts!

Die Bundesregierung hat heute ihr Klimaschutzprogramm 2026 veröffentlicht. Sie setzt im Gebäudebereich an wichtigen Punkten an. Aber für eine echte Bauwende reichen das Programm und seine Finanzierung absolut nicht aus!
22. März 2026 | Aus der Branche Rheinland-Pfalz

BDB-Jahrestagung 2026: Bauen für eine resiliente und demokratische Zukunft

Unter dem Leitmotiv „Wir bauen Zukunft – resilient, demokratisch, lebenswert“ lädt der Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB) zur gemeinsamen Jahrestagung der Landesverbände Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg am 24. und 25. April 2026 ein
20. März 2026 | Berufspolitik BDB Braunschweig Wolfenbüttel Salzgitter Helmstedt Göttingen

NEUER TERMIN, Thema bleibt: 30. Treffen der Braunschweiger Bauschaffenden am 1. Oktober

Aus technischen Gründen auf den 1. Oktober verschoben - immer noch mit dem Motto "BOMA+: Braunschweigs Mitte neu erfinden?"
17. März 2026 | Berufspolitik Niedersachsen

"Niedersächsischer Weg zum erleichterten und kostengünstigen Bauen"

Bauen in Niedersachsen soll spürbar einfacher, schneller und kostengünstiger werden. Das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum legt eine Roadmap für die Praxis vor.
17. März 2026 | Berufspolitik Bund

Klimaschutz im Gebäudesektor: Wirksame Instrumente statt neuer Fehlanreize!

Die neuen Emissionsdaten und Treibhausgasprojektionen des Umweltbundesamtes zeigen deutlich: Der Klimaschutz in Deutschland verliert an Tempo und der Handlungsdruck im Gebäudesektor steigt weiter.