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17. Juli 2024 | Berufspolitik | Berlin-Brandenburg

Landesverband Berlin-Brandenburg setzt sich für bestandsorientierte Verlagerung der ZLB ein

Gemeinsam mit dem Rat für Stadtentwicklung setzt sich der BDB-Landesverband Berlin-Brandenburg für die Verlagerung der Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) ein.
Bild: ZLB, Render Vision

Die ZLB mit ihren derzeitigen Standorten in Mitte (Berliner Stadtbibliothek – BStB) und Kreuzberg (Amerika-Gedenkbibliothek – AGB) ist die meistbesuchte Kultureinrichtung Berlins. Berlin steht (noch) zu seiner Entscheidung, die ZLB an einem Ort zu konzentrieren. Für die Errichtung eines Neubaus ist der Standort Blücherstraße an der AGB vorgesehen und die städtebauliche Machbarkeit nachgewiesen. Ein Wettbewerb hat noch nicht stattgefunden. Die Finanzierung ist nicht gesichert.
Die mutmaßlich kostengünstigere Herrichtung eines bestehenden Gebäudes ist eine verlockende Alternative. Diese hat nicht nur erhebliche ökologische Vorteile, sondern würde auch eine viel schnellere Nutzung ermöglichen. Daher stehen nur zwei Möglichkeiten im Raum: Das „Jahrhundertangebot“ im Quartier 207 zu nutzen oder das Projekt erneut auf unbestimmte Zeit zu vertagen.

Der Rat für Stadtentwicklung, der BDB-Berlin wird durch die stellvertretende Landesvorsitzende und vorsitzende Vertreterin der Architekten im Vorstand Anja Beecken vertreten, plädiert aus einer Reihe baulich-funktionaler, verkehrlicher, stadträumlicher und ökologischer Gründe für die Nutzung des Angebotes, die ZLB in den Räumlichkeiten des heutigen Kaufhauses Lafayette anzusiedeln!

Alle aufgeführten Argumente sprechen für den zentralen Standort der ZLB durch Umnutzung des Q 207. Die Möglichkeit einer (zeitweise) gemeinsamen Nutzung mit der Staatsbibliothek erhöht die Attraktivität des Standortes, ermöglicht Synergien und erweitert ggf. die Finanzierungsmöglichkeiten.
Als Landesverband unterstützt der BDB Berlin-Brandenburg die gemeinsame Stellungnahme mit dem RfS und das Projekt nachdrücklich.

Die Stellungnahme zum Download

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